Das Gebiet der keltischen Kultur war im 2. Jahrhundert n. Chr. über den
größten Teil Westeuropas, die gesamten Alpen, fast das gesamte Donautal
und Teile der Türkei verbreitet. Die meisten Teile davon gehörten später
zum römischen Imperium.
In Irland, haben sich 1014 die irisch, keltischen Stämme unter ihrem
obersten König Brian Boru vereinigt, um die Wikinger zu bekämpfen. Diese
waren an der irischen Küste eingefallen und setzten sich dort fest, und
sie hatten sofort am Liffey-Fluß eine Siedlung aufgebaut, die später als
Dublin bekannt wurde. Die Einwohner waren hauptsächlich händler und
Kaufleute. Sie waren Brian Borus ständige überfälle leid und forderten
von den Wikingern Verstärkung aus Skandinavien, Orkney und der Isle of
Man. Als diese Leute der Ruf erreicht hatte, setzten die Flotte der
Wikingschen Abenteurer sofort Segel. Nach Ihrer Ankunft wurde eine
Wikingerarmee unter dem Befel von Sihtric Silkbeard, König von Dublin,
gegründet.
Brian schickte Reiter welche die Siedlungen rund um Dublin plünderten.
Um das zu verhindern, brachen die neu angekommenen Streitkräfter der
Wikinger auf, überquerten den Liffey und griffen Brians Krieger nördlich
der Stadt an, im Gebiet von Clontarf. Beide Seiten fochten mutig und
schlugen mit ihren Äxten und Schwerten auf einander ein. Murchardh, der
Sohn von Brian, bemächtigte sich zweier Schwerter. Eins in jeder Hand
hatte er eine enorme Streitmacht. Er raste auf den Feind los und schlug
sich einen Weg ins Herz der Schlacht frei. Dabei tötete er 50 Wikinger
zu seine Rechten und weitere 50 zu seiner Linken. Solche brutale Gewalt
nahm seinen Feinden den Schneid, sodass viele von Ihnen umdrehten und
wegrannten. Nur ein Gigant von einem Wikinger , Sigurd, Graf von Orkney,
allgemein bekannt als Sigurd der Dicke, lehnte es ab zu fliehen. Er
hatte schon viele Kelten das Fell über die Ohren gezogen und viele
verstümmelt als Murchardh über ihn herviel. Die Beiden fochten bis zum
Tode. Murchardh wurde durch Sigurds Axt die Eingeweide herausgerissen
während er ihn köpfte.
Die ganze Schlacht hindurch wurde König Brian nicht aktiv. Er blieb im
Hintergrund, beschützt von den Schildern seine Soldaten, gab Befehle und
betete für den Sieg. Von seiner Position aus konnte er sehen wie sich
die Wikinger zurückzogen und versuchten über die See zu entkommen. In
Gedanken an den Sieg ruhten sich die Kelten aus obwohl noch immer viele
Kämpfer der Wikinger auf dem Schlachtfeld waren. Einige von Ihnen,
geführt von Brodar of Man, gelang es durch die irischen Ränge zu reiten.
Sie hatten Erfolg und erreichten plötzlich und nicht erwartet König
Brian Boru. Der versuchte sich zu verteidigen und verletzte Brodar mit
seinem Schwert sehr schwer. Er schlug ihm das linke Knie und den Rechten
Fuß ab. Brodar gelang es noch seine große, doppelseitige Axt zu heben,
und er spaltete damit Brians Kopf. So war beide Tod besiegelt. Obwohl es
ein Sieg war, erschien die Schlacht von Clontarf für den Kelten wie eine
Niederlage. Irland größter König wurde getötet und das Land fiel wieder
zurück in eine uneinige Horde von kriegerischen Stämmen. Die Wikinger
blieben trotzdem besiegt, und Irland war künftig frei von größeren
Attacken. |